Feldkirchen-Westerham besucht Partnergemeinde in Südtirol
Eine 71-köpfige Gruppe aus Feldkirchen-Westerham (Landkreis Rosenheim, Bayern) ist vom 10. bis 12. Juli in die Südtiroler Partnergemeinde Jenesien gefahren. Die beiden Orte sind bereits seit 1990 Partner, und der Besuch sollte diese Verbindung wieder auffrischen.
Schon die Fahrt im Bus war ein Erlebnis. Die „Kühlwongmusi“ und die Trachtler aus Höhenrain sorgten für die passende Stimmung. Mit dabei waren auch die Zweiten und Dritten Bürgermeister sowie einige Gemeinderatsmitglieder. Den Weg über die Alpen übernahm wie schon seit vielen Jahren der Busfahrer René.
In Jenesien wurden die Gäste herzlich empfangen. Zuerst gab es eine Führung durch den Ort, bei der die Gruppe das historische Rathaus und den Friedhof besichtigte. Danach zog es die Besucher in private Gastgeberfamilien.
Der Samstag war vollgepackt mit Programm. Alle besuchten das neue Haflinger-Museum. Danach teilte sich die Gruppe auf: Einige wanderten über die Saltener Hochebene zur neuen Marterloch-Hängebrücke, andere schauten sich den Gemüsebetrieb von Antonia Egger oder die Tischlerei Plankl an.
Am Samstagabend fand dann das Musikerfest statt. Die Musikkapelle Jenesien spielte, und die Trachtler aus Höhenrain traten mit ihren Darbietungen auf. In Reden erinnerten die Bürgermeister beider Orte an die lange Freundschaft und betonten, wie wichtig es ist, sich persönlich zu treffen.
Auch für Geschenke war gesorgt. Die Delegation aus Bayern überreichte 90 Liter bayerisches Bier und 30 Bierkrüge. Im Gegenzug gab es regionale Spezialitäten und Bücher aus Südtirol.
Nach einem gemeinsamen Gottesdienst auf dem Feld und einem gemütlichen Frühschoppen am Sonntag ging es zurück nach Hause. Damit es in Zukunft weitergeht, wurde Antonia Egger in Jenesien offiziell für die Koordination des Austauschs zuständig.
Jetzt wird bereits an den nächsten Besuch geplant: Am 1. Mai 2027 sollen die Südtiroler zum Maibaumaufstellen auf den neuen Dorfplatz nach Feldkirchen-Westerham kommen.