Feldkirchen-Westerham besucht Partnergemeinde in Südtirol
71 Leute aus Feldkirchen-Westerham (Landkreis Rosenheim, Bayern) sind im Juli nach Südtirol gefahren. Ziel der Reise war die Partnergemeinde Jenesien, mit der man schon seit 1990 befreundet ist. Die Stimmung war schon auf der Fahrt im Bus gut, weil die „Kühlwongmusi“ und die Trachtler aus Höhenrain für Musik gesorgt haben. Mit an Bord waren auch der Zweite Bürgermeister Bernhard Neumaier, der Dritte Bürgermeister Vinzenz Schaberl und einige Gemeinderäte. Ein besonderer Dank ging an den Busfahrer René, der die Gruppe schon seit Jahren sicher hinfährt.
In Jenesien wurden die Gäste herzlich empfangen. Bürgermeister Paul Romen, Schulleiter Gerhard Hofer und viele Bürger hießen die Gruppe willkommen. Zuerst gab es eine Führung durch den Ort, bei der die Gruppe das alte Rathaus und den Friedhof besichtigte. Danach zog es die Besucher in ihre Gastfamilien.
Am Samstag stand ein volles Programm an. Alle besichtigten das neue Haflinger-Museum. Danach teilte sich die Gruppe auf: Einige wanderten über die Saltener Hochebene und über die neue Marterloch-Hängebrücke. Andere schauten sich den Gemüsebetrieb von Antonia Egger oder die Tischlerei Plankl an.
Der Samstagabend war der Höhepunkt des Trips. Bei einem Musikerfest spielten zuerst die Kapelle aus Jenesien und danach die Trachtler aus Höhenrain. In Reden erinnerten die Bürgermeister beider Orte sowie Dominikus Speer vom Partnerschaftsverein daran, wie wichtig diese persönliche Freundschaft ist.
Auch die Geschenke passten zur Verbundenheit. Die Bayern brachten 90 Liter Bier und 30 Krüge mit, während die Südtiroler regionale Spezialitäten und Bücher verschenkten. Nach einem Gottesdienst und einem gemütlichen Frühschoppen am Sonntag ging es wieder nach Hause.
Damit die Verbindung bleibt, gibt es einen Plan für die Zukunft: Antonia Egger koordiniert nun den Austausch. Am 1. Mai 2027 sollen die Freunde aus Jenesien zum Maibaumaufstellen auf den neuen Dorfplatz nach Feldkirchen-Westerham kommen.