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Feldkirchen plant neues Heizkraftwerk und große Solaranlage

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Der Gemeinderat hat wichtige Entscheidungen über Energieprojekte, Tempo 30 und neue Baugebiete getroffen.

In Feldkirchen (Landkreis Landshut, Bayern) gibt es bald neue Energieanlagen. In der Gäubodenkaserne plant das Staatliche Bauamt Landshut ein neues Heizkraftwerk. Die alte Heizung ist technisch veraltet und soll durch zwei Blockheizkraftwerksmodule, drei Wärmepumpen und zwei Gaskessel ersetzt werden. Die Anlage soll 2028 in Betrieb gehen, damit die Kaserne ihren eigenen Strom und ihre Wärme produzieren kann. Der Gemeinderat kann rechtlich nicht gegen die Genehmigung vorgehen, hat aber Bedenken geäußert. Vor allem die Entsorgung des Abwassers der Kaserne und die Nutzung von fossilen Energien sind noch ungeklärt. Zudem fordert der Gemeinderat, dass der Bund für die späteren Folgen der Maßnahme die Verantwortung übernimmt.

Ein anderes Energieprojekt in Mitterharthausen stieß auf Zustimmung. Die Firma LT Engineering GmbH will dort eine große Photovoltaikanlage auf einer freien Fläche bauen. Die Anlage soll eine Leistung von rund 12 Megawatt erreichen. Der Gemeinderat hat einstimmig beschlossen, das nötige Bebauungsplanverfahren und die Änderung des Flächennutzungsplans einzuleiten.

Auch beim Thema Verkehr gibt es Neuigkeiten. Bürgermeister Jürgen Weichselgartner informierte über eine Verkehrsschau in der Hauptstraße. Zusammen mit der Polizei, dem Staatlichen Bauamt und dem Landratsamt wurde geprüft, wie man die Sicherheit verbessern kann. Aktuell prüft das Landratsamt, ob die Tempo-30-Zone im Bereich des Wohnpflegeheims ausgeweitet werden soll. Eine endgültige Entscheidung dazu steht noch aus.

Für das neue Baugebiet „Kirchenfeld II“ will die Gemeinde auf Qualität setzen. Der Gemeinderat hat beschlossen, einen Wettbewerb für Architekten und Stadtplaner auszurufen. So soll sichergestellt werden, dass das neue Viertel gut in das Ortsbild passt und zukunftsorientiert gestaltet wird.

Im Bereich Bildung und Betreuung gibt es Änderungen für das kommende Schuljahr. Im September startet die Offene Ganztagsschule (OGTS). Der Gemeinderat hat bereits die Satzungen für die Mittagsverpflegung und die Ferienbetreuung sowie die Gebühren dafür beschlossen. Im Kinderhaus steigen die Verpflegungsgebühren leicht an, da die Kosten gestiegen sind.

Zuletzt ging es um Finanzen und Verwaltung. Die Jahresrechnung für 2025 wurde geprüft und ohne Einwände festgestellt. Die Erste Bürgermeisterin erhielt die Entlastung für das Haushaltsjahr 2025. Zudem wurde Bürgermeister Jürgen Weichselgartner offiziell zum Standesbeamten für Eheschließungen und Lebenspartnerschaften ernannt. Zu den Planungen der Nachbargemeinden Leiblfing und der Stadt Geiselhöring gab es keine Einwände.

Quelle: Feldkirchen – zur Originalmeldung

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