EU-Waldbrandmodul bekämpft Feuer in Serbien
Seit dem 24. August 2026 kämpfen zwei Brandbekämpfungsmannschaften des EU-Waldbrandmoduls gegen die Flammen in Serbien. Das Einsatzgebiet ist das Naturschutzgebiet "Deliblatska Pescara", das eine Fläche von rund 30.000 Hektar umfasst. Die Teams arbeiten dort im Schichtbetrieb, sodass sowohl tagsüber als auch nachts gelöscht wird.
Das Gelände ist sandig und stark bewachsen. Damit die Retter überhaupt vorankommen, nutzen sie geländegängige Lösch- und Führungsfahrzeuge. Oft müssen die Mannschaften aber auch weite Strecken zu Fuß zurücklegen. Das passiert vor allem, wenn sie Brandschneisen verteidigen, Objekte schützen oder die Glut löschen.
Die deutsche Einheit arbeitet eng mit den serbischen Feuerwehrleuten zusammen. Die Serben weisen die Deutschen in ihre Aufgaben ein und stellen das Löschwasser mit ihren eigenen Fahrzeugen bereit. Die deutschen Kräfte fördern das Wasser dann über lange Schlauchleitungen bis zu den Brandherden.
Insgesamt sechs Leute der Hilfsorganisation @fire sind dabei. Sie beraten die Führungskräfte in Fragen zur Taktik, zum Wetter und zum Löschen von Vegetationsbränden. Auch die Führung des Moduls arbeitet in zwei Schichten, damit die Logistik und die Versorgung im Camp immer laufen. Dort gibt es Duschen und die Einsatzkleidung wird gewaschen.
Für das Essen sorgen vier Einsatzkräfte der Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. Sie kaufen ein und bereiten zwei warme Mahlzeiten sowie kalte Snacks für die Teams zu.
Um die Gesundheit der Leute wird ebenfalls gesorgt. In den Teams sind Notfallsanitäter dabei, und ein eigener Rettungswagen steht im Hintergrund bereit. Bisher gab es nur kleine Verletzungen wie Blasen oder Kratzer, die sofort behandelt werden konnten. Die Einsatzfähigkeit der Teams ist nicht beeinträchtigt.
Wie lange der Einsatz in Serbien noch dauert, ist bislang nicht bekannt.
Quelle: Bonn – zur Originalmeldung