EU sucht junge Botschafter für Grenzregionen
Die Europäische Union startet eine neue Runde ihres Programms „Cross-Border Ambassadors“. Gesucht werden bis zu zehn junge Leute, die eine Verbindung zu einer Grenzregion haben. Diese sollen für sechs Monate als Botschafter fungieren und zeigen, welche Herausforderungen das Leben an den Landesgrenzen mit sich bringt.
Die Arbeit beginnt am 1. Oktober 2026 und geht bis zum 31. März 2027. Die Teilnehmenden müssen etwa zwei Tage im Monat Zeit einplanen. Die Kommunikation läuft auf Englisch. In dieser Zeit gibt es regelmäßige Online-Treffen mit der Generaldirektion Regionalpolitik der EU-Kommission sowie dem Border Focal Point Network. Dort tauschen sie sich mit anderen jungen Leuten aus verschiedenen Grenzregionen Europas aus.
Die Botschafter sollen nicht nur zuhören, sondern selbst aktiv werden. Sie entwickeln eigene Projekte, wie zum Beispiel Podcasts, Videos, Artikel oder organisieren lokale Veranstaltungen. Außerdem erstellen sie gemeinsam eine Präsentation zu einem Thema ihrer Wahl und schreiben einen Beitrag für die Plattform „Futurium“. Am Ende gibt es ein offizielles Zertifikat von der EU-Kommission.
Bewerben können sich alle Menschen zwischen 18 und 30 Jahren. Man muss in einem EU-Land oder in einem EFTA-Staat (Island, Liechtenstein, Norwegen oder Schweiz) wohnen und einen engen Bezug zu einer Grenzregion haben. Wer fließend Englisch spricht und Zeit für das Engagement hat, kann mitmachen.
Für die Bewerbung ist ein Motivationsschreiben mit maximal 500 Wörtern und ein kurzes, kreatives Video von höchstens zwei Minuten nötig. Die Unterlagen müssen über das offizielle Umfrageformular der EU eingereicht werden. Die Frist läuft bis zum 31. August 2026. Mehr Infos gibt es unter futurium.ec.europa.eu.
Quelle: Bocholt – zur Originalmeldung