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Essen verbietet Grillen in Grillzonen ab Donnerstag

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Wegen der extremen Trockenheit ist das Grillen in den offiziellen Grillzonen in Essen (Nordrhein-Westfalen) ab dem 30. Juli untersagt.

Wer am Donnerstag eigentlich den Grill in einer der ausgewiesenen Zonen in Essen (Nordrhein-Westfalen) anwerfen wollte, muss seine Pläne ändern. Die Stadt hat ein vorübergehendes Grillverbot ausgesprochen. Es gilt ab Donnerstag, dem 30. Juli.

Der Grund dafür ist das Wetter. Es hat kaum geregnet und die Temperaturen waren hoch, weshalb die Böden und Pflanzen extrem ausgetrocknet sind. Der Deutsche Wetterdienst warnt bereits: Der Grasland-Feuerindex steht aktuell auf Stufe 4, für Donnerstag wird sogar Stufe 5 vorhergesagt. Das bedeutet, dass schon kleinste Funken einen großen Brand auslösen können, der sich rasend schnell ausbreitet.

Das Verbot betrifft alle Geräte, die mit offenem Feuer arbeiten. Das heißt: Holzkohlegrills, Einweggrills und andere Feuergrills sind in den offiziellen Grillzonen verboten. Auf anderen öffentlichen Flächen in der Stadt darf ohnehin nicht gegrillt werden. Besonders wichtig: In Wäldern und direkt an Waldrändern ist das Grillen sowieso streng untersagt.

Die Stadt begründet den Schritt damit, dass es in den Grillzonen schon öfter kleine Brände gab. Meistens passierte das durch Funkenflug oder weil die Kohle nicht richtig gelöscht war. Bei der aktuellen Trockenheit wäre das Risiko viel zu hoch. Die Stadt will so Menschen, Tiere und die Natur schützen.

Wie lange das Verbot bleibt, steht noch nicht fest. Die Stadtverwaltung beobachtet die Wetterlage täglich. Sobald die Gefahr vorbei ist, wird die Regelung wieder aufgehoben. Bis dahin müssen alle Bürger das Verbot einhalten.

Quelle: Essen – zur Originalmeldung

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