Essen verbietet Grillen in ausgewiesenen Grillzonen
Wer in Essen (Nordrhein-Westfalen) am Mittwoch, den 12. August, geplant hatte, in einer der offiziellen Grillzonen den Rost anzuwerfen, muss seine Pläne ändern. Die Stadt hat ein vorübergehendes Grillverbot ausgesprochen. Es gilt für alle Geräte, die mit offenem Feuer funktionieren. Das betrifft Holzkohlegrills, Einweggrills und ähnliche Geräte.
Der Grund für die Entscheidung ist die anhaltende Trockenheit. Es hat zu wenig geregnet und die Temperaturen waren hoch, weshalb die Böden und Pflanzen extrem ausgetrocknet sind. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor einer hohen Brandgefahr. Sein Grasland-Feuerindex steht aktuell auf Stufe 3, für Mittwoch wird sogar Stufe 4 erwartet. Das bedeutet, dass schon kleinste Funken einen großen Brand auslösen können, der sich schnell ausbreitet.
Die Stadtverwaltung erinnert daran, dass es in den Grillzonen schon früher zu kleinen Bränden gekommen ist. Oft waren Funken oder falsch weggeworfene, noch glühende Kohlen die Ursache. Jetzt ist das Risiko viel zu hoch. Außerhalb der offiziellen Zonen sowie in der Nähe von Wäldern ist das Grillen auf öffentlichen Flächen in Essen ohnehin immer verboten.
Wie lange das Verbot bleibt, steht noch nicht fest. Die Stadt beobachtet das Wetter und die Lage der Vegetation genau. Sobald die Gefahr vorbei ist, wird die Regelung wieder aufgehoben. Wer genauere Details wissen will, kann die vollständige Begründung in der Allgemeinverfügung auf der Webseite der Stadt nachlesen oder unter www.essen.de/grillen nachschauen.
Quelle: Essen – zur Originalmeldung