Essen: Sabotage-Verdacht in Umspannwerk
Am Abend des 1. September kam es gegen 20 Uhr in einem Umspannwerk in Essen (Nordrhein-Westfalen) zu einem Zwischenfall. Dort gab es einen Kurzschluss, durch den mehrere Leitungen ausfielen. Die Polizei wurde zu dieser technischen Störung gerufen.
Zuerst sah es nach einem normalen Defekt aus. Doch die Ermittler haben die Lage geprüft und sind nun von einer anderen Meinung. Nach aktuellem Stand gehen sie davon aus, dass jemand die Leitungen absichtlich beschädigt hat. Es handelt sich also vermutlich um eine vorsätzliche Tat.
Wie es genau zu dem Kurzschluss kam und wer dahintersteckt, ist noch unklar. Deshalb laden die Behörden für Mittwoch, den 2. September, um 14 Uhr zu einer Pressekonferenz ein. Diese findet am Haupteingang des Polizeipräsidiums in der Büscherstraße 2-6 statt. Dort werden ein leitender Kriminaldirektor und ein Oberstaatsanwalt aus Köln über den Stand der Ermittlungen informieren.
Ob und inwieweit sich jemand strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Die Ermittlungen dauern an.