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Essen: Polizei kontrolliert Reggae-Festival-Besucher

Am Wochenende gab es in Essen-Styrum eine große Kontrollaktion der Polizei. Viele Fahrer waren wohl unter Drogeneinfluss hinter dem Steuer.

Am vergangenen Wochenende, vom 28. bis zum 30. August, war in Essen-Styrum (Nordrhein-Westfalen) viel los. Wegen des Reggae-Festivals an der Friesenstraße war auf den Zufahrtswegen zum Gelände ordentlich Verkehr. Die Polizei nutzte die Gelegenheit und führte dort zahlreiche Kontrollen durch.

Am Freitag und Sonntag hielten die Beamten insgesamt 130 Fahrzeuge an. Ein besonderes Augenmerk lag dabei auf Drogen im Straßenverkehr. Die Polizei wollte die Fahrer sensibilisieren und über die Gefahren von Betäubungsmitteln aufklären.

Die Bilanz der Aktion ist hoch: Knapp 30 Anzeigen wurden geschrieben. Bei mehr als der Hälfte der Fälle hatten die Fahrer wohl Drogen genommen. In all diesen Fällen ließen die Polizisten die Fahrer Blutproben abgeben, um den genauen Zustand zu beweisen.

Ein PKW-Fahrer aus den Niederlanden hatte ein Problem mit der Kaution. Da er nicht in Deutschland wohnt, musste er direkt vor Ort eine Sicherheitsleistung von 827 Euro hinterlegen.

Auch bei den Papieren gab es Mängel. An beiden Tagen erwischten die Beamten jeweils einen Fahrer, der gar keinen Führerschein besaß. Ein weiterer Fahrer zeigte zwar ein Dokument vor, doch die Polizei erkannte sofort, dass es sich um eine Fälschung handelte.

Ob und inwieweit sich die Fahrer strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Polizei Essen – zur Originalmeldung

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