Essen: Kostenlose Workshops gegen Depressionen
Das Essener Bündnis gegen Depression e.V. schließt seine Veranstaltungsreihe für 2026 mit zwei besonderen Angeboten ab. Unter dem Motto „Depression: Ressourcen entdecken – Resilienz stärken!“ geht es darum, Menschen mit Depressionen und ihren Angehörigen zu helfen. Viele Betroffene haben im Alltag kaum die Kraft, von sich aus Hilfe zu suchen. Die Workshops sollen deshalb einfach zugänglich sein und Hürden abbauen.
Am Mittwoch, den 16. September, findet zuerst ein Kurs zur Bewegungstherapie statt. Das Thema ist „Die tragende Kraft des Bodens“. Die Teilnehmer sollen lernen, wie sie die Schwerkraft nutzen können, um zur Ruhe zu kommen und sich zu entlasten. Der Workshop geht von 17 bis 19 Uhr und findet in den Kliniken Essen Mitte, im Evangelischen Krankenhaus Steele (Am Deimelsberg 34a, Essen, Nordrhein-Westfalen) statt. Die Therapeutin Marjan Radfar leitet die Übungen, während Oberarzt Dr. med. Dirk Held die Veranstaltung moderiert. Wer dabei sein möchte, soll eine E-Mail an [email protected] schreiben.
Ein weiterer Termin folgt am Samstag, den 17. Oktober. Dieser Workshop zum Thema „Stärke spüren – Grenzen setzen“ richtet sich nur an Frauen. Hier wird Boxtherapie mit Gesprächen und Atemübungen kombiniert. Es geht nicht um sportliche Leistung, sondern um das eigene Wohlbefinden. Die Leitung übernimmt Simone Himmelberg-Krüger. Der Kurs findet von 10 bis 14 Uhr in der Beratungsstelle Essener Kontakte e.V. (Frohnhauser Platz 1, Essen, Nordrhein-Westfalen) statt. Sportliche Vorkenntnisse sind nicht nötig. Anmeldungen sind unter der Telefonnummer 0201 733-646 oder per E-Mail an [email protected] möglich.
Die Teilnahme an beiden Terminen ist komplett kostenlos. Auch für die benötigten Materialien muss niemand bezahlen. Da die Plätze begrenzt sind, werden die Teilnehmer nach der Reihenfolge der Anmeldung ausgewählt. Weitere Informationen gibt es auf der Webseite www.ebgd.de/veranstaltungen.
Quelle: Essen – zur Originalmeldung