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Essen feiert ruhrPRIDE für Vielfalt und Freiheit

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Tausende Menschen sind in Essen auf die Straße gegangen, um für die Rechte der queeren Community zu demonstrieren. Auch Oberbürgermeister Thomas Kufen war dabei.

Am Samstag, den 8. August, fand in Essen (Nordrhein-Westfalen) der ruhrPRIDE 2026 statt. Unter dem Motto "Proud. Love. Freedom." demonstrierten und feierten viele Menschen für eine offene Gesellschaft und gegen Diskriminierung. Der Demonstrationszug startete an der Messe Esse und zog durch die Stadt bis zum Kennedyplatz in der Essener Innenstadt.

Oberbürgermeister Thomas Kufen nahm als Schirmherr an dem Event teil. Er betonte, dass jeder Mensch stolz und selbstbestimmt leben dürfe und sich niemand für seine Liebe rechtfertigen müsse. Die Veranstaltung stand in diesem Jahr auch im Schatten eines Anschlags auf den CSD in Berlin. Kufen erinnerte an die Opfer und sagte deutlich, dass Gewalt und Queerfeindlichkeit keinen Platz in der Gesellschaft haben dürften.

Ein paar Tage später, am Montag, den 10. August, ging die Feier im Rathaus weiter. Dort lud der Oberbürgermeister Gäste aus der Politik, der Verwaltung und der queeren Community zu einem Empfang ein. Im Mittelpunkt stand die Verleihung des CSD Awards an Cornelia Sperling.

Sperling wird für ihr jahrzehntelanges Engagement ausgezeichnet. Sie setzt sich seit über 50 Jahren für die Rechte von Frauen und die Sichtbarkeit von Lesben ein. Seit 30 Jahren ist sie beim Verein FLiP e.V. aktiv und arbeitet zudem in Solidaritätsprojekten in afrikanischen Ländern wie Botswana, Namibia, Sambia und Simbabwe mit. Auch beim Aufbau verschiedener Initiativen in Essen hat sie geholfen.

Zum Abschluss dankte der Oberbürgermeister dem ruhrPRIDE e.V., den vielen freiwilligen Helfern, den Vereinen sowie der Polizei und den Rettungskräften für ihren Einsatz.

Quelle: Essen – zur Originalmeldung

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