Essen: Ausstellung über drei mächtige Herrscherinnen in Schloss Borbeck
Ab Donnerstag, dem 27. August, gibt es in Schloss Borbeck (Essen, Nordrhein-Westfalen) etwas Neues zu sehen. Die Städtische Galerie zeigt eine Sonderausstellung über drei Frauen, die früher das Fürstentum Essen regierten. Die Eröffnung findet direkt am 27. August um 18 Uhr statt.
Im Mittelpunkt stehen Bernardine Sophia von Ostfriesland und Rietberg, Franziska Christine von Pfalz-Sulzbach und Maria Kunigunde von Sachsen. Das Jahr 2026 ist ein besonderes Datum: Es ist der 300. Todestag von Bernardine Sophia und der 250. Todestag von Franziska Christine. Maria Kunigunde war die letzte Herrscherin des kleinen Staates, bevor dieser 1803 endete.
Die Ausstellung will ein neues Bild von diesen Frauen zeichnen. Früher wurden sie in den Geschichtsbüchern oft schlecht dargestellt oder gar ignoriert. Jetzt schauen die Experten auf private Briefe und alte Dokumente. Diese zeigen, dass die Frauen viel für die Region getan haben. So förderte Bernardine Sophia die Bildung von Mädchen und Franziska Christine baute das Schloss Borbeck aus und gründete ein Waisenhaus in Steele. Maria Kunigunde war in ihrer Jugend Opernsängerin in Dresden und unterstützte später die Industrialisierung.
Wer die Ausstellung besuchen möchte, kann das von Donnerstag, dem 27. August, bis Dienstag, dem 10. November, tun. Die Galerie ist von Dienstag bis Sonntag immer zwischen 14 und 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist kostenlos.
Quelle: Essen – zur Originalmeldung