Eschwege bereitet sich auf Open Flair Festival vor
In Eschwege (Werra-Meißner-Kreis, Hessen) startet am Mittwoch, den 5. August, das 42. Open Flair Festival. Bis Sonntag gibt es an verschiedenen Orten Musik und Kunst. Die Künstler treten unter anderem auf der Seebühne am Werratalsee, auf dem Festplatz Werdchen, im Flair-Garten, im Elektro-Garten, im E-Werk und im Schlosspark auf.
Damit alles glatt läuft, ist die Polizei vor Ort. Die Beamten haben eine feste Anlaufstelle für die Besucher eingerichtet. Die Wache befindet sich im ehemaligen Mangelhaus. Das Gebäude liegt außerhalb des Festplatzes Werdchen in der Verlängerung der Mangelgasse in Richtung Tränenbrücke. Wer Hilfe braucht oder etwas verloren hat, kann dort hingehen oder die Polizeistation in der Niederhoner Straße anrufen.
Wer mit dem Auto anreist, muss mit Staus rechnen. Besonders auf der B 249 aus Richtung Wanfried oder vom Weidenhäuser Kreuz sowie auf der B 452 aus dem Wehretal wird viel Verkehr sein. Die Polizei setzt spezielle Kräfte ein, um den Fluss auf den Straßen zu regeln. Es gibt jedoch wichtige Sperrungen: Die Straße "Vor dem Brückentor" wird ab der zweiten Werrabrücke in Richtung Grebendorf zur Einbahnstraße. Wer von der B 249 aus kommt, kann so nicht mehr direkt in die Innenstadt fahren. Zudem wird die Brückenstraße zu bestimmten Spielzeiten komplett gesperrt.
Im abgesperrten Bereich des Festivals gilt ein striktes Halteverbot. Die Besucher sollen die Schilder beachten und vor allem die Rettungswege freihalten. Für Camper gibt es ausgewiesene Parkflächen vom Veranstalter.
Für die Sicherheit kommen auch technische Mittel zum Einsatz. Die Polizei lässt Drohnen steigen, die man an ihrem blauen Blinklicht erkennt. Private Drohnen dürfen nur mit Genehmigung fliegen, sonst greift die Polizei durch. Außerdem werden an manchen Stellen Videoschutzkameras genutzt, um Straftaten zu verhindern oder Täter schneller zu finden.
Wer etwas verloren hat, kann zuerst die Info-Points des Veranstalters oder die Wache im Mangelhaus fragen. Später lohnt sich auch ein Anruf beim städtischen Fundbüro.