Zum Inhalt springen
newssofort.de

Erlangen: Streit an Berufsschule mit Pfefferspray

An einer Bushaltestelle in der Drausnickstraße stritten sich zwei Schüler. Einer der Beteiligten griff zu Pfefferspray.

Am Donnerstagmittag kam es in Erlangen (Mittelfranken, Bayern) zu einem heftigen Streit. Gegen 12:55 Uhr zofften sich zwei Schüler der Staatlichen Berufsschule an einer Bushaltestelle in der Drausnickstraße. Die Situation eskalierte so schnell, dass jemand den Notruf wählte.

Zuerst glaubten die Retter, es sei ein Messer im Spiel. Deshalb rückten sofort mehrere Streifenwagen aus Erlangen-Stadt und Verstärkung vom Unterstützungskommando aus Mittelfranken aus. Die Beamten starteten einen größeren Einsatz, um die Lage zu sichern.

Vor Ort stellte sich die Sache dann anders dar: Ein 23-jähriger Mann aus Rumänien hatte Pfefferspray gegen einen 19-jährigen Iraker eingesetzt. Das vermeintliche Messer war in Wirklichkeit nur eine E-Zigarette. Warum die beiden Schüler überhaupt in Streit geraten waren, ist noch nicht bekannt.

Nach dem Vorfall rannte der 23-Jährige schnell weg und flüchtete in Richtung des Schulgebäudes. Die Polizei suchte das Gebäude gemeinsam mit der Schulleitung ab, doch der Mann konnte nicht gefunden werden. Die Polizei betont, dass andere Menschen an der Schule zu keinem Zeitpunkt in Gefahr waren.

Die Polizeiinspektion Erlangen-Stadt hat nun ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung gegen den 23-Jährigen eingeleitet. Ob und inwieweit sich der Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Polizeipräsidium Mittelfranken – zur Originalmeldung

← Zurück zur Übersicht