Ergebnisse zum Volksbegehren gegen Studiengebühren im Landkreis Starnberg
Im Landkreis Starnberg (Oberbayern) wurde gezählt, wie viele Menschen beim Volksbegehren „Nein zu Studiengebühren in Bayern“ mitgemacht haben. Die endgültigen Ergebnisse liegen seit dem 1. Februar 2013 vor.
Insgesamt wurden im gesamten Landkreis 253 Listen aufgelegt. Auf diesen Listen fanden sich 13.343 gültige Eintragungen. 38 Unterschriften waren hingegen ungültig, sodass es insgesamt 13.381 Eintragungen waren. Bezogen auf die 95.572 Stimmberechtigten im Landkreis ergibt das eine Beteiligung von etwa 13,99 Prozent.
Die Zahlen variieren stark zwischen den einzelnen Gemeinden. Am höchsten war die Beteiligung in Weßling mit 19,30 Prozent. In Herrsching unterschrieben 16,86 Prozent der Wahlberechtigten, in Seefeld 15,20 Prozent und in Inning 15,07 Prozent. Auch in Wörthsee (15,55 Prozent) und Gauting (15,71 Prozent) war das Interesse vergleichsweise hoch.
In anderen Orten war die Beteiligung niedriger. In Starnberg unterschrieben nur 10,42 Prozent der Stimmberechtigten, in Berg waren es 10,45 Prozent. In Feldafing lag der Wert bei 11,43 Prozent, in Tutzing bei 13,25 Prozent und in Pöcking bei 13,99 Prozent. In Krailling (14,37 Prozent), Gilching (14,68 Prozent) und Andechs (13,72 Prozent) lagen die Zahlen im Mittelfeld.
Wer Fragen zu den Ergebnissen hat, kann sich an den Fachbereich Kommunalwesen beim Landratsamt in der Strandbadstraße 2 in Starnberg wenden. Dort ist Herr Albertzarth zuständig.