Erfurt startet Stadtradeln: Kilometer für neue Bäume
In Erfurt (Thüringen) geht es wieder los mit dem Stadtradeln. Drei Wochen lang, vom 24. August bis zum 13. September 2026, sollen die Menschen in der Stadt das Auto stehen lassen und stattdessen auf das Fahrrad steigen. Wer mitmacht, trägt seine gefahrenen Kilometer in einer App oder einem Online-Tagebuch ein.
Den Startschuss gibt Oberbürgermeister Andreas Horn. Am Montag, den 24. August, trifft er sich um 17 Uhr mit allen Interessierten am Fischmarkt zu einer gemeinsamen Eröffnungsfahrt.
Das Ganze hat einen guten Zweck: Die Stadt pflanzt für jede 1.000 gefahrene Kilometer einen Baum. Damit soll das Stadtgrün verbessert werden. Dieses Mal gibt es eine Besonderheit, denn es entsteht ein eigener „Stadtradelwald“, der über die nächsten Jahre wachsen soll. Im letzten Jahr konnten so bereits 828 Bäume in der Gera-Aue gepflanzt werden.
Mitmachen kann jeder kostenlos. Man kann alleine fahren oder sich in Teams zusammenschließen, zum Beispiel mit Kollegen aus der Firma, im Verein, in der Schule oder einfach mit Freunden.
Parallel zur Aktion startet der Radsportler Christopher Kutzner eine weite Reise. Er fährt im Projekt „DOitNAU“ in den 21 Tagen der Aktion 4.000 Kilometer von Erfurt bis nach Lissabon. Mit diesem „Charity Ride“ will er Spenden für den Verein Wolfsträne e. V. sammeln. Der Verein hilft Kindern und Jugendlichen, die einen geliebten Menschen verloren haben. Unternehmen und Teams aus Erfurt können die Fahrt unterstützen. Infos dazu gibt es auf der Seite www.doitnau.cc/de/erfurt-lisboa.
Erfurt macht schon zum 17. Mal bei dieser Kampagne mit. Dass die Stadt beim Radfahren so aktiv ist, zahlt sich aus: Im November 2026 findet die bundesweite Preisverleihung des Stadtradelns direkt in Erfurt statt.
Quelle: Erfurt – zur Originalmeldung