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Erfurt plant Zukunft für Berliner Platz, Moskauer Platz und Rieth

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Die Stadt will wissen, wie es in den nördlichen Ortsteilen in den nächsten 20 Jahren weitergehen soll. Jetzt können die Bewohner mitreden.

In Erfurt (Thüringen) wird gerade ein großer Plan für die Zukunft der Ortsteile Berliner Platz, Moskauer Platz und Rieth erstellt. Es geht darum, wie sich diese Viertel in den nächsten 20 Jahren entwickeln sollen. Dabei stehen vor allem Themen wie neuer Wohnraum, mehr Grünflächen, die Mobilität und die allgemeine Infrastruktur im Fokus.

Die Stadt stellt klar: Es wird nicht sofort mit dem Bauen begonnen. Der Rahmenplan gibt erst einmal nur die Richtung vor. Konkrete bauliche Änderungen passieren erst später und schrittweise über viele Jahre, wenn es entsprechende Bebauungspläne gibt.

Wer mitgestalten möchte, hat mehrere Möglichkeiten. Es gibt Dialog-Stationen direkt in den Ortsteilen. Am 25. August 2026 von 15:00 bis 18:00 Uhr ist die Stadt auf dem Platz der Völkerfreundschaft in Rieth zu finden. Am nächsten Tag, dem 26. August, gibt es von 09:00 bis 12:00 Uhr einen Termin am Moskauer Platz. Wer zum Stadtteilfest am Berliner Platz geht, kann dort am 5. September zwischen 11:00 und 18:00 Uhr mitreden.

Für alle, die nicht zu den Terminen kommen können, gibt es eine Online-Umfrage. Diese ist vom 20. August bis zum 10. September 2026 verfügbar. Damit möglichst viele Menschen teilnehmen können, ist die Umfrage auf Deutsch, Arabisch, Ukrainisch, Russisch und Englisch verfügbar.

Den Abschluss der ersten Phase bildet eine Planungswerkstatt. Am 28. September 2026 von 18:00 bis 20:30 Uhr treffen sich die Beteiligten in der Bibliothek Berliner Platz. Dort stellt die Stadt die Ergebnisse der Umfragen und Gespräche vor und diskutiert mit den Bürgern über mögliche Szenarien für die Entwicklung der Stadtteile.

Quelle: Erfurt – zur Originalmeldung

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