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Erfurt feiert Vielfalt bei Interkultureller Woche

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Ab dem 1. September gibt es in Erfurt rund 70 Veranstaltungen für eine offene Gesellschaft. Menschen aus über 145 Nationen leben in der Stadt.

In Erfurt (Landeshauptstadt von Thüringen) startet am 1. September die Interkulturelle Woche. Das Event gibt es bereits zum 51. Mal in ganz Deutschland. In über 760 Städten finden insgesamt mehr als 6.000 Termine statt. In Erfurt selbst sind rund 70 Veranstaltungen geplant, die bis zum 31. Oktober 2026 laufen.

Das Motto in diesem Jahr lautet „dafür!“. Die Stadt will damit ein Zeichen für Demokratie und eine offene Gesellschaft setzen. Aktuell wohnen Menschen aus mehr als 145 verschiedenen Nationen in Erfurt. Diese sollen ihre Kulturen und Bräuche mit den anderen Bürgern teilen.

Das Programm ist breit gefächert. Es gibt Lesungen, Konzerte, Workshops und Theaterstücke. Auch Tanzveranstaltungen, Festivals und Gottesdienste verschiedener Religionen stehen auf dem Plan. Ein besonderer Termin ist der „Markt der Möglichkeiten“, der am 30. September stattfindet. Im Mittelpunkt steht dabei das Gespräch, um Vorurteile abzubauen und Gemeinsamkeiten zu finden.

Daniel Stassny, der Beauftragte für Migration und Integration in Erfurt, betont, dass Integration keine Einbahnstraße sei. Wer Integration fordert, müsse auch bereit sein, Neues kennenzulernen. Nur durch den gegenseitigen Austausch könne die Gesellschaft zusammenwachsen.

Das Büro für Migration und Integration lädt alle Interessierten ein, an den Terminen teilzunehmen. Das vollständige Programm ist über die offiziellen Kanäle der Stadt abrufbar.

Quelle: Erfurt – zur Originalmeldung

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