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Erfurt: Ausstellung über Erotikshops in Ostdeutschland

Copyright und Urheber siehe Erfurt

Das Museum für Thüringer Volkskunde zeigt ab dem 6. August eine Sonderschau über den Erotikhandel in der Provinz nach 1989.

Im Museum für Thüringer Volkskunde in Erfurt (Thüringen) geht es bald um ein Thema, das man im Alltag eher selten bespricht: Erotikshops in der ostdeutschen Provinz. Unter dem Titel „Provinzlust“ zeigt das Museum vom 6. August bis zum 25. Oktober 2026, wie dieser Handel in den Jahren nach der Wende verlaufen ist.

Die Ausstellung basiert auf einem Buch von Uta Bretschneider und Jens Schöne. Die beiden haben erforscht, wie es die Besitzer dieser Läden auf dem Land gemacht haben. Dabei ging es nicht nur um das Geschäft, sondern auch darum, wie die Menschen in der Provinz mit den Sexshops umgegangen sind und ob man dort eher diskret oder offen damit war. Gezeigt werden dazu Fotografien von Karen Weinert und Thomas Bachler.

Den Startschuss gibt es am Donnerstag, dem 6. August. Um 18 Uhr findet im Museumshof die Vernissage statt. Dabei gibt es eine Lesung von Uta Bretschneider, die Direktorin des Zukunftszentrums für Deutsche Einheit und Europäische Transformation ist. Victoria Hegner, eine Professorin der Universität Jena, wird durch den Abend führen. Für die Besucher wird ein kleiner Imbiss bereitgestellt.

Wer bei der Lesung dabei sein möchte, kann dies mit dem normalen Museumseintritt tun. Die Organisatoren empfehlen jedoch, sich bis zum 3. August anzumelden. Das Buch „Provinzlust“ kann man zur Eröffnung direkt vor Ort oder später in der Buchhandlung Peterknecht in Erfurt kaufen.

Die gesamte Aktion wurde vom Museumsförderverein ins Leben gerufen. Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.

Quelle: Erfurt – zur Originalmeldung

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