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Erfurt: Angriffe auf Polizei und Reporter bei Versammlung

Bei einer Demonstration in Erfurt kam es zu zwei Vorfällen. Ein Mann griff einen Polizeiwagen an, später wurde ein Medienvertreter verletzt.

Am Montagabend kam es bei einer Versammlung in Erfurt (Landeshauptstadt von Thüringen) zu mehreren Ausschreitungen. Gegen 19:25 Uhr passierte der erste Vorfall in der Bahnhofstraße. Ein 56-jähriger Mann, der bereits polizeibekannt ist, schlug gegen einen Streifenwagen der Polizei. Das Fahrzeug diente als Schlussfahrzeug für den Zug und wurde dabei beschädigt.

Als die Beamten den Mann kontrollieren wollten, wurde die Situation aggressiv. Er beschimpfte die Polizisten und wehrte sich heftig gegen die Maßnahmen. Dabei versuchte er sogar, die Beamten mit Tritten anzugreifen. Glücklicherweise wurde bei diesem Handgemenge niemand verletzt.

Während die Polizei noch mit dem ersten Vorfall beschäftigt war, bewegte sich der Versammlungszug weiter. Gegen 19:50 Uhr kam es dann auf dem Anger zu einem weiteren Angriff. Ein 45-jähriger Mann und ein 22-jähriger, ebenfalls polizeibekannter Mann, griffen einen Medienvertreter an. Die beiden hielten die Person am Arm fest und traten ihr auf den Fuß. Zudem beschädigten sie das Mikrofonstativ des Reporters. Der Medienvertreter erlitt leichte Verletzungen.

Die Polizei hat nun mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet. Es geht unter anderem um gefährliche Körperverletzung, Sachbeschädigung, Beleidigung sowie Widerstand und tätliche Angriffe auf Vollstreckungsbeamte. Ob und inwieweit sich die Beteiligten strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Landespolizeiinspektion Erfurt – zur Originalmeldung

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