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Erfurt: Aggressiver Mann verletzt Polizistin im Krankenhaus

Ein 53-Jähriger stürzte sich erst auf ein Auto und griff später Beamte an. Am Ende landete er im Krankenhaus, wo er eine Polizistin verletzte.

Am Mittwochnachmittag passierte in Erfurt (Thüringen) ein ungewöhnlicher Vorfall. Gegen 16:45 Uhr lief ein 53-jähriger Mann im Bereich Am Schwemmbach auf die Straße. Plötzlich warf er sich auf die Motorhaube eines Autos, das dort gerade stand.

Ein Polizist sah das Ganze, obwohl er gerade nicht im Dienst war. Er ging auf den Mann zu, um nachzusehen, was los sei. Doch der 53-Jährige reagierte aggressiv und versuchte, den Beamten zu schlagen. Danach rannte er schnell weg in Richtung Robert-Schumann-Straße.

Kurz darauf fanden ihn Kollegen aus dem aktiven Dienst. Der Mann war so aufgewühlt, dass die Polizisten ihn fixieren mussten. Dabei wehrte er sich heftig. Die Beamten brachten ihn schließlich in ein Krankenhaus.

Doch auch in der Klinik beruhigte sich der Mann nicht. Als die Polizisten seine Handfesseln lösten, spuckte er ein Medikament in Richtung der Beamten und versuchte erneut, sie anzugreifen. Die Polizisten mussten ihn wieder festhalten. Bei diesem Handgemenge wurde eine Polizistin verletzt.

Ein Drogenvortest ergab später, dass der Mann Opiate und Kokain im Blut hatte. Ob er auch Alkohol getrunken hatte, konnte nicht festgestellt werden, da ein Atemtest nicht möglich war.

Die Polizei hat nun mehrere Ermittlungsverfahren gegen den 53-Jährigen eingeleitet. Er muss sich unter anderem wegen Körperverletzung und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte verantworten. Ob und inwieweit sich der Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Landespolizeiinspektion Erfurt – zur Originalmeldung

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