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Erfurt: 74-Jähriger bedroht Zugpersonal im ICE

Ein Fahrgast ohne Ticket sorgte in einem ICE für Aufregung. Am Ende landete der Mann in den Händen der Bundespolizei.

Ein ICE war auf dem Weg von Frankfurt am Main in Richtung Osten unterwegs. Als das Zugpersonal eine Ticketkontrolle durchführte, passierte es: Ein 74-jähriger Fahrgast konnte keinen Fahrausweis vorzeigen.

Anstatt die Situation ruhig zu klären, wurde der Mann aggressiv. Er beschimpfte die Mitarbeiter im Zug und sprach Bedrohungen gegen sie aus. Das Personal rief daraufhin die Bundespolizei zur Hilfe.

Die Fahrt des Mannes endete schließlich am Hauptbahnhof in Erfurt (Thüringen). Dort übernahm eine Streife der Bundespolizei den Senioren. Er wurde aus dem Zug gewiesen und durfte die Reise nicht fortsetzen. Da es bei den Wortgefechten blieb und keine körperlichen Übergriffe passierten, konnten der Zug und die Besatzung ihre Fahrt ab Erfurt sicher fortsetzen.

Jetzt muss der Mann mit rechtlichen Folgen rechnen. Die Bundespolizei ermittelt gegen ihn gleich wegen zwei Punkten: Er wird wegen der Fahrt ohne Ticket und wegen der Bedrohungen angezeigt.

Ob und inwieweit sich der Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Erfurt – zur Originalmeldung

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