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Erdwärme-Suche im Nordosten Hannovers genehmigt

Die Firma Eavor aus Düsseldorf darf nun in einem großen Gebiet zwischen Langenhagen und Misburg nach Wärme in der Erde suchen.

Im Nordosten von Hannover (Niedersachsen) wird die Suche nach Erdwärme ausgeweitet. Das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) hat der Firma Eavor GmbH aus Düsseldorf ein neues Erlaubnisfeld zugeteilt. Es trägt den Namen Kleefeld II.

Das Gebiet ist knapp 64,5 Quadratkilometer groß. Es erstreckt sich über den Bereich von Langenhagen bis nach Misburg. Eigentlich hatte die Firma schon vorher zwei kleinere Felder in der Region, nämlich Buchholz und Kleefeld I. Diese wurden nun zu einem großen Feld zusammengelegt.

Die Firma darf nun allein in diesem Gebiet nach Wärme suchen, die mehr als 400 Meter tief in der Erde liegt. Das ist eine gewerbliche Aufsuchung. Für die Firma bedeutet das, dass sie momentan noch keine speziellen technischen Pläne beim Amt einreichen muss, um die Suche zu starten.

Bevor die Behörde die Zusammenlegung der Felder genehmigt hat, wurden die betroffenen Orte einbezogen. So waren die Landeshauptstadt Hannover, die Stadt Langenhagen und die Gemeinde Isernhagen sowie die Region beteiligt.

Die Erlaubnis gilt nicht auf unbestimmte Zeit. Sie ist befristet und läuft bis zum 30. Juni 2029. Ob die Firma in dieser Zeit tatsächlich nutzbare Wärmequellen findet, bleibt abzuwarten. Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.

Quelle: Landesportal Niedersachsen – zur Originalmeldung

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