Erbes-Büdesheim feiert 1250 Jahre mit Waldwanderung
Im Rahmen des 1250-jährigen Jubiläums von Erbes-Büdesheim (Landkreis Alzey-Worms, Rheinland-Pfalz) gab es eine besondere Aktion. Bei schönem Frühlingswetter machten sich mehr als 70 Bürger und viele Gäste auf den Weg zu einer Begehung durch den Eicher Wald.
Als Experte begleitete die Gruppe der ehemalige Forstdirektor Dr. Gerhard Hanke. Er leitete früher das Forstamt Rheinhessen und erklärte den Teilnehmern, was den Wald so besonders macht. So geht es dort eine spezielle Form der Bewirtschaftung in einer Waldgenossenschaft. Die Besitzer kennen ihre Waldanteile oft gar nicht persönlich. Sie besitzen lediglich Anteile an dem 64 Hektar großen Gebiet, das gemeinsam verwaltet wird.
Dr. Hanke erläuterte zudem, dass es sich bei dem Gebiet um einen sogenannten Niederwald handelt. Dieser besteht hauptsächlich aus Rotbuchen und Traubeneichen. Damit gehört der Eicher Wald zu den größten zusammenhängenden Waldstücken in ganz Rheinhessen.
Nach der Wanderung lud die Ortsgemeinde die Teilnehmer noch zu einem gemütlichen Beisammensein ein. Am „Schmallert“ gab es traditionell Weck, Worscht und Woi.