Eppstein rüstet sich für große Krisen und Stromausfälle
Die Weltlage hat sich verändert, und das spürt man nun auch in der Planung von Eppstein (Main-Taunus-Kreis, Hessen). Ob durch Kriege, Cyberangriffe, Sabotage oder extreme Hitze und Starkregen – die Stadt will besser auf Notfälle vorbereitet sein. Bisher lag der Fokus vor allem auf dem Brand- und Katastrophenschutz. Jetzt kommen Themen wie die zivile Verteidigung und die Krisenvorsorge dazu.
Bürgermeister Alexander Simon betont, dass die Stadt auch bei langanhaltenden Krisen funktionieren muss. Das gilt besonders für Fälle, in denen großflächig der Strom ausfällt oder die Telefon- und Internetnetze streiken. Wichtig ist vor allem, dass die Trinkwasser- und Abwasserversorgung sowie die Verwaltung weiterlaufen.
Einige Schritte sind bereits passiert: Die Stadt hat erste Anpassungen an den Warn- und Alarmierungssystemen vorgenommen, wobei hier noch mehr folgt. Zudem hat Eppstein bereits mehrere mobile Notstromaggregate gekauft. Für das Rathaus wurde eine fest installierte Notstromversorgung eingebaut.
In Zukunft soll die Zusammenarbeit mit dem Main-Taunus-Kreis und anderen Gemeinden verstärkt werden. Es geht darum, Notfallpläne zu erstellen und die Menschen in der Stadt dafür zu sensibilisieren, selbst vorzusorgen.
Dieser Umbau hat auch Folgen für die Verwaltung. Die Stadt muss Strukturen neu koordinieren und ausbauen. Das bedeutet konkret, dass es Änderungen im Stellenplan geben wird. Wer in den Entwurf des Haushaltsplans für 2027 schaut, wird diese Strukturveränderungen sehen können.
Quelle: Eppstein – zur Originalmeldung