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Ennigerloh: Polizei greift bei Fest Beesen bebt ein

Bei der Veranstaltung Beesen bebt kam es zu mehreren Streit. Die Polizei nahm sechs Männer fest und ermittelt nun wegen Drogen und Beleidigungen.

Am Samstagabend war die Stimmung bei der Veranstaltung Beesen bebt in Ennigerloh (Kreis Warendorf, Nordrhein-Westfalen) aufgeheizt. Schon früh fiel den Beamten auf, dass viele Besucher ordentlich einen im Tee hatten.

Gegen 19 Uhr mussten die Polizisten zum ersten Mal eingreifen. Der Sicherheitsdienst hatte einen Mann vom Gelände gewiesen, doch der wollte nicht gehen. Auch als die Polizei dazukam, blieb der Mann uneinsichtig. Die Beamten nahmen ihn daraufhin fest. Im Laufe des Abends folgten drei weitere Männer, die ebenfalls nicht vom Gelände verschwanden, obwohl man es ihnen mehrfach angedroht hatte.

Nach dem offiziellen Programm, gegen 0.30 Uhr, räumte der Sicherheitsdienst den Bereich vor der Bühne. Während die meisten Leute nach Hause gingen, blieb eine Gruppe von etwa zehn Menschen bei den Getränkeständen zurück. Dort kam es zum Streit mit den Sicherheitsleuten. Die Polizei versuchte, die Gruppe vom Gelände zu geleiten. Dabei wehrten sich einige Menschen, sodass die Beamten Pfefferspray einsetzten.

Besonders zwei Männer aus Ennigerloh, einem 26-Jährigen und einem 47-Jährigen, machten Probleme. Sie beschimpften und bedrohten die Polizisten massiv und ignorierten alle Anweisungen. Andere Leute aus der Menge feuerten sie dabei verbal an. Weil die Situation eskalierte, kamen weitere Polizisten zur Hilfe. Die Beamten mussten erneut Pfefferspray benutzen, um die beiden Männer zu sichern und festzunehmen.

Insgesamt wurden sechs Männer festgenommen und 25 Menschen mussten das Gelände verlassen. Bei den Auseinandersetzungen wurde eine Polizistin leicht verletzt.

Jetzt folgen die Ermittlungen. Drei Menschen stehen im Verdacht, anderen K.O.-Tropfen verabreicht zu haben. Gegen einen weiteren Mann wird wegen des Verdachts auf Liquid Ecstasy ermittelt. Zudem gibt es Verfahren wegen Beleidigung und Widerstand gegen die Polizei. Ob und inwieweit sich die Verdächtigen strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Polizei Warendorf – zur Originalmeldung

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