Ennepe-Ruhr-Kreis kartiert Waldflächen in Schutzgebieten
In verschiedenen Schutzgebieten des Ennepe-Ruhr-Kreises wird in diesem Jahr die Natur genau unter die Lupe genommen. Die untere Naturschutzbehörde lässt Waldflächen kartieren, um das sogenannte Biotopkataster von Nordrhein-Westfalen auf den neuesten Stand zu bringen. Dabei werden wichtige Grafik- und Sachdaten über die Pflanzen- und Tierwelt gesammelt.
Die Arbeiten beginnen in Kürze. Die Experten haben Zeit bis zum 15. November 2026, um die Aufnahmen abzuschließen. Da der Kreis ein spezialisiertes Fachbüro mit der Aufgabe betraut hat, werden fremde Menschen in den Wäldern unterwegs sein. Damit es keine Missverständnisse gibt, führen die Mitarbeiter eine Tätigkeitsbescheinigung des Kreises bei sich und können sich auf Nachfrage ausweisen.
In Herdecke (Nordrhein-Westfalen) betrifft das vor allem die Landschaftsschutzgebiete Peddenhohl, Almerfeld, Schede, Auf dem Heil, Rostesiepen sowie Rehberg, Wienberg, Kleff und den Hengsteysee. Konkret wird unter anderem in den Bereichen Erdbrüggel, Peddenloch, Auf dem Heil, Schnodderbach, Selmkebach, Teufelskanzel, Sonnenstein, am Ruhrhöhenweg und in Ostende gearbeitet.
Auch in anderen Städten sind die Experten im Einsatz. In Witten werden unter anderem das Ardeygebirge, das Muttental und der Wartenberg kartiert. In Sprockhövel geht es unter anderem um die Bereiche Buchholz, Im Höllen und Scharlicke. In Wetter stehen die Gebiete Silschede und Schmandbruch im Fokus, während in Gevelsberg Flächen wie das Lengenrodt untersucht werden.
Wer Fragen zu den Arbeiten im Wald hat, kann sich per E-Mail an die untere Naturschutzbehörde wenden. Die Adresse lautet [email protected].
Quelle: Herdecke – zur Originalmeldung