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Elsterwerda fordert Geld für Altstadt-Sanierung zurück

Finanzen Copyright und Urheber siehe Elsterwerda

Nachdem die Sanierung der Altstadt abgeschlossen ist, kommen nun Rechnungen auf die Eigentümer zu. Die Stadt Elsterwerda erhebt Ausgleichsbeiträge.

In der Altstadt von Elsterwerda (Landkreis Elbe-Elster, Brandenburg) sah es Anfang der 1990er Jahre schlecht aus. Straßen, Wege und viele Gebäude waren vernachlässigt und in einem schlechten Zustand. Um das historische Bild der Stadt zu retten, wurde am 26. Juni 1991 beschlossen, Untersuchungen einzuleiten. Am 25. August 1994 wurde die Altstadt schließlich offiziell zum Sanierungsgebiet erklärt. Später folgten eine Änderung am 26. Juni 1997 und eine Erweiterung am 24. Februar 2005.

Insgesamt flossen rund 12 Millionen Euro an Fördergeldern vom Bund, vom Land und von der Kommune in die Maßnahmen. Das Ziel war, die historische Optik der Stadt zu sichern und wiederherzustellen. Am 21. Dezember 2023 wurde das Sanierungsgebiet dann offiziell aufgehoben, was am 27. Dezember 2023 in der Lausitzer Rundschau bekannt gegeben wurde.

Jetzt folgt für viele Hausbesitzer die finanzielle Seite. Da die Sanierungen den Wert der Grundstücke gesteigert haben, muss die Stadt sogenannte Ausgleichsbeiträge von den Eigentümern einfordern. Das gilt für alle, die diese Beträge nicht schon früher freiwillig bezahlt haben. Dabei spielt es keine Rolle, ob im Grundbuch ein Sanierungsvermerk steht oder nicht.

Die betroffenen Eigentümer erhalten in nächster Zeit Informationsschreiben und Anhörungen, später folgen die offiziellen Bescheide. Wer Fragen hat oder eine Beratung möchte, kann einen Termin mit Frau Lange vom Bauamt vereinbaren. Sie ist unter der Telefonnummer 03533/65-341 oder per E-Mail unter [email protected] erreichbar.

Quelle: Elsterwerda – zur Originalmeldung

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