Eisenberg: Polizei nimmt zu schnelles Kleinkraftrad sicher
Am Sonntagvormittag kontrollierten Polizisten in Eisenberg (Saale-Holzland-Kreis) den Verkehr. Dabei fiel den Beamten ein Kleinkraftrad auf, das viel zu schnell fuhr. In der Klosterlausnitzer Straße war das Fahrzeug deutlich schneller unterwegs, als es eigentlich möglich sein dürfte. Solche Fahrzeuge dürfen bauartbedingt maximal 45 km/h fahren.
Die Polizisten vermuten, dass jemand an der Technik des Fahrzeugs herumgebastelt hat, um mehr Geschwindigkeit aus dem Motor herauszuholen. Deshalb nahmen die Beamten das Kleinkraftrad sicher und ließen es abschleppen. In einer Leistungsprüfung soll nun genau untersucht werden, wie schnell das Fahrzeug tatsächlich fahren kann.
Für den Fahrer hat das Ganze weitere Folgen. Er besitzt zwar einen Führerschein für Kleinkrafträder, aber nicht für schnellere Fahrzeuge. Wenn die Technik tatsächlich manipuliert wurde, gilt das Fahrzeug als schnellere Klasse. Damit ist der Mann ohne die nötige Fahrerlaubnis gefahren.
Ob und inwieweit sich der Fahrer strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Die Ermittlungen dauern an. Es gilt die Unschuldsvermutung.