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Eisenach pflanzt besonderen Apfelbaum in Hötzelsroda

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Am 9. August bekommt die Kriegsgräberstätte in Hötzelsroda einen besonderen Baum. Die Sorte erinnert an Martin Luther und setzt ein Zeichen der Hoffnung.

Am Sonntag, den 9. August 2026, passiert in Eisenach (Wartburgkreis, Thüringen) etwas Besonderes. Um 11.30 Uhr pflanzt Oberbürgermeister Christoph Ihling gemeinsam mit dem Bischof der Evangelisch-methodistischen Kirche (EmK) einen Apfelbaum an der Kriegsgräberstätte in Hötzelsroda ein.

Es handelt sich dabei nicht um einen gewöhnlichen Baum. Die Apfelsorte trägt den Namen „Martin Luther“ und wurde extra für das Reformationsjubiläum gezüchtet. Insgesamt gibt es von dieser Sorte genau 95 Bäume – eine Anspielung auf die berühmten 95 Thesen des Reformators. Die Bäume stehen an verschiedenen Luther-Stätten in Deutschland und nun auch in der Wartburgstadt.

Besonders ist auch, wie die Bäume entstanden sind. In den Hoffnungstaler Werkstätten haben Menschen mit geistigen oder psychischen Behinderungen die Sorte zusammen mit Fachkräften gezüchtet.

Der Termin hat zudem einen ernsten Hintergrund. Der 9. August ist der Gedenktag an den Abwurf der Atombombe auf Nagasaki im Jahr 1945. Deshalb gibt es an der Kriegsgräberstätte zusätzlich eine Friedensandacht. Diese wird vom methodistischen Bischof und Rainer König vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge leiten. Die Andacht ist für alle Menschen offen, egal welcher Glaubensgemeinschaft sie angehören. Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen teilzunehmen.

Der Besuch des Bischofs gehört zur Initiative „Hoffnung unterwegs“. Damit möchte er in unsicheren Zeiten Zuversicht verbreiten. Wer Fragen hat oder mehr wissen möchte, kann sich an die Stadtverwaltung unter der Telefonnummer 03691 670 800 wenden.

Quelle: Eisenach – zur Originalmeldung

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