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Eisenach lädt zum Tag des Friedhofs ein

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Am Sonntag, den 20. September, öffnet der Hauptfriedhof seine Tore für Besucher. Es gibt ein großes Programm mit Musik, Führungen und Gesprächen über das Sterben.

Am Sonntag, den 20. September 2026, findet in Eisenach (Wartburgkreis, Thüringen) wieder der „Tag des Friedhofs“ statt. Von 10 bis 17 Uhr ist der Hauptfriedhof für alle Besucher geöffnet. Der Eintritt ist kostenlos. Unter dem Motto „Friedhöfe: Oasen der Natur – Pflege der Seele“ soll gezeigt werden, dass der Friedhof nicht nur ein Ort der Trauer ist, sondern auch ein grüner Rückzugsort für die Menschen in der Stadt.

Das Programm startet pünktlich um 10 Uhr mit einem Gottesdienst im Freien auf dem Vorplatz der Friedhofskapelle. Pfarrer Armin Pöhlmann leitet den Gottesdienst, während Angelika Blezinger von der Musikschule „Johann Sebastian Bach“ für Musik sorgt. Auch Oberbürgermeister Christoph Ihling wird zur Begrüßung dabei sein.

Wer sich für die Geschichte und Gestaltung des Friedhofs interessiert, kann an verschiedenen Führungen teilnehmen. Alle Treffpunkte sind am Fahnenaufsteller im Eingangsbereich. Um 11 Uhr führt Rainer König durch die Grabkultur der Gründerzeit. Um 11.30 Uhr stellt Nicole Lehmann im Abschiedsraum die verschiedenen Grabarten vor. Weitere Rundgänge gibt es um 13 Uhr zu den Mustergräbern mit Gärtnerin Janet Reinhardt, um 13.30 Uhr durch die jüdischen Friedhofsteile und um 14 Uhr durch den Denkmalgürtel.

Besonders wichtig ist den Organisatoren, dass auch Familien mit Kindern kommen. Es soll ein Raum geschaffen werden, in dem Kinder unbefangen Fragen zum Tod und zum Abschied stellen können, um Ängste abzubauen. Für die Kleinen gibt es zudem einen Basteltisch, an dem sie Windspiele basteln können. Um 13 Uhr liest Martina Grimm im Abschiedsraum aus ihren Hospizbüchern und erzählt von Begegnungen mit sterbenden Menschen.

Musikalisch wird der Tag abgerundet: Um 15 Uhr spielen Musikschüler im Abschiedsraum, und um 16 Uhr gibt es ein Platzkonzert mit dem Titel „Lieder für die Ewigkeit“ vor der Kapelle. Gleichzeitig findet um 15 Uhr ein Gespräch über Trauerrituale statt.

An diesem Tag ist Werbung auf dem Friedhof erlaubt. Deshalb stellen Bestattungsunternehmen, Steinmetze, Floristen und Gärtner ihre Arbeit vor. Auch das Hospiz St. Elisabeth, die Ökumenische Hospizgruppe, der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, der ASB-Wünschewagen und der Förderkreis zur Erhaltung Eisenachs e.V. sind dabei.

Für Essen und Trinken ist gesorgt. Es gibt Waffeln am Stand des Hospizes, Sandwiches der Ökumenischen Hospizgruppe und ein Friedhofscafé mit einem Kuchenbasar. Die Kuchen werden von Ehrenamtlichen gebacken. Mit den Spenden möchte man die denkmalgeschützte Grabkapelle der Familie von Boyneburgk auf dem Ortsteilfriedhof Stedtfeld restaurieren.

Bei Fragen kann die Stadtverwaltung unter der Telefonnummer 03691 670 800 erreicht werden.

Quelle: Eisenach – zur Originalmeldung

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