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Einigung im Streit bei den Eulen Ludwigshafen

Nach heftigen Konflikten gibt es beim Handballklub Eulen Ludwigshafen einen Durchbruch. Oberbürgermeister Klaus Blettner hat bei den Gesellschaftern vermittelt.

Beim Handballklub Eulen Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz) herrschte lange Zeit Unruhe. Die Gesellschafter hatten sich zerstritten, was den Verein belastete. Nun gibt es eine Lösung: Oberbürgermeister Prof. Dr. Klaus Blettner hat die Parteien zusammengebracht und vermittelt. Am Ende einigten sich alle Beteiligten auf einen Vergleich.

Das bedeutet konkret, dass Rudolf Hessler und Winfried Kaiser aus der Gesellschaft ausscheiden. Die beiden waren über 30 Jahre lang erfolgreich dabei, wollten die jüngsten Entwicklungen im Verein aber nicht mehr mittragen. Ihre Anteile übernimmt zuerst die Lizenzspielergesellschaft. Danach sollen zwei neue Gesellschafter einsteigen. Wer das genau ist, wird erst später bekannt gegeben.

Der Oberbürgermeister zeigte sich erleichtert, dass das Kapitel nun abgeschlossen ist. Die Verhandlungen waren laut Blettner nicht einfach und sehr emotional. Er betont, dass alle Seiten „Federn lassen“ mussten, um eine Lösung zu finden. Der Verein stehe nun vor finanziellen Herausforderungen, habe aber jetzt die Chance, wieder stabil zu werden und neue Sponsoren zu gewinnen.

Auch Geschäftsführer Andreas Olbert sieht die Einigung als wichtige Basis. Er will den Klub wirtschaftlich absichern und sportlich voranbringen. Zuvor gab es bereits Absprachen mit den früheren Geschäftsführern Lisa Hessler und Domenico Marinese. Die verbleibenden Gesellschafter Dieter Mayer, Norbert Rühm und der Vorsitzende der TSG 1881 Friesenheim, Yann Fürst, blicken ebenfalls optimistisch in die Zukunft.

Über die genauen Details der Vereinbarung wurde Stillschweigen vereinbart. Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.

Quelle: Ludwigshafen am Rhein – zur Originalmeldung

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