Einbruchserie in Stuttgart: Täter stahlen Luxustaschen und Gold
In Stuttgart (Baden-Württemberg) sind Unbekannte in einer Serie von Einbrüchen in fünf Wohnungen eingestiegen. In einem weiteren Fall gelang es den Tätern nicht, in die Wohnung zu kommen. Die Taten passierten zwischen Montag, dem 3. August, und Sonntag, dem 9. August 2026.
Alles begann an der Rastatter Straße. Dort versuchten die Einbrecher zwischen Montagabend und Freitagnachmittag, die Balkontür einer Wohnung im Hochparterre aufzuhebeln. Das klappte jedoch nicht, und die Täter flüchteten unerkannt.
Am Samstag wurde es dann hektisch. Zwischen 5.45 Uhr und 12.30 Uhr hebelten die Täter an der Hessigheimer Straße eine Terrassentür auf und stiegen in eine Erdgeschosswohnung ein. Sie stahlen mehrere hundert Euro in bar. Kurz darauf, zwischen 8.40 Uhr und 11.00 Uhr, schoben die Einbrecher an der Schwabbacher Straße einen Rollladen hoch. Sie stiegen durch ein gekipptes Fenster ein und nahmen Goldschmuck mit.
Am Samstagnachmittag gab es einen weiteren Vorfall in der Balthasar-Neumann-Straße. Zwischen 14.50 Uhr und 21.00 Uhr gelangten die Täter ebenfalls über ein gekipptes Fenster in eine Wohnung im Erdgeschoss. Dort stahlen sie Schmuck und Silbermünzen.
Auch am Sonntag ging es weiter. Gegen 5.45 Uhr stiegen die Unbekannten an der Anzengruberstraße durch ein gekipptes Fenster in eine Wohnung im Hochparterre ein. Sie stahlen Luxushandtaschen, die mehrere zehntausend Euro wert sind. Bei der Flucht lösten sie zwar einen Alarm aus, konnten aber trotzdem verschwinden. Der letzte Einbruch passierte zwischen 11.30 Uhr und 15.10 Uhr in der Eisenbahnstraße. Wieder nutzten die Täter ein gekipptes Fenster, um in eine Erdgeschosswohnung zu kommen. Sie stahlen Schmuck, Bargeld und Gold im Gesamtwert von mehreren tausend Euro.
Die Polizei sucht nun nach Zeugen, die etwas bemerkt haben. Hinweise können unter der Telefonnummer +4971189905778 an die Kriminalpolizei gemeldet werden.
Die Ermittlungen dauern an. Ob und inwieweit sich die Verdächtigen strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.