Eifelstrecke: Mehr Zugverkehr für Dahlem ab 2026
Die Deutsche Bahn baut die Eifelstrecke zwischen Köln und Trier um und rüstet sie für den elektrischen Betrieb aus. Weil die Baustellen so riesig sind, hat die Bahn nun ihren Plan geändert. Das Ziel ist, dass die Züge trotz der Arbeiten wieder verlässlicher fahren.
Die Bahn verzichtet deshalb in den nächsten drei Jahren auf viele kleine Einzelsperrungen. Stattdessen werden die Arbeiten gebündelt. Viele Baumaßnahmen finden nun nur noch nachts oder an den Wochenenden statt. Das bringt eine gute Nachricht für die Fahrgäste: Von Ende März 2026 bis Ende März 2027 können die Menschen an Werktagen tagsüber wieder fast durchgehend auf der 160 Kilometer langen Strecke mit dem Zug fahren.
Für die Haltestellen in Dahlem (Kreis Euskirchen, Nordrhein-Westfalen) und Schmidtheim bedeutet das konkret: Bis zum 29. März 2026 bleibt die Strecke gesperrt. In dieser Zeit gibt es keinen Zugbetrieb und man muss auf den Schienenersatzverkehr mit Bussen ausweichen.
Dann kommt die Entlastungsphase: Vom 1. April 2026 bis Ende März 2027 fahren die Züge an den Wochentagen wieder durch. Nur an den Wochenenden bleibt die Strecke zwischen Kall und Euskirchen gesperrt.
Nach dieser Pause wird es wieder eng. Ab Ende März 2027 ist die Strecke erneut gesperrt. Dann gilt wieder der Schienenersatzverkehr bis Anfang 2028. Die Bahn plant weiterhin, dass die gesamte Strecke Ende 2028 fertig elektrifiziert ist.
Quelle: Dahlem – zur Originalmeldung