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Ehrenpreis für zwei engagierte Männer aus Hohenlohe

Manfred Bender und Andreas Volk wurden in Stuttgart ausgezeichnet. Beide haben sich über Jahre hinweg ehrenamtlich für die Traditionen und die Geschichte ihrer Heimat eingesetzt.

Am Montag, den 13. Juli 2026, gab es im Europasaal des Regierungspräsidiums in Stuttgart-Vaihingen eine feierliche Zeremonie. Der Arbeitskreis Heimatpflege verlieh dort zum 25. Mal seine Ehrennadel. Regierungspräsidentin Susanne Bay und der Vorsitzende des Arbeitskreises, Konrad Epple, ehrten insgesamt vier Menschen. Unter ihnen waren auch zwei Männer aus dem Hohenlohekreis (Baden-Württemberg).

Manfred Bender aus Kupferzell wird vor allem für seine Arbeit beim Schwäbischen Albverein gewürdigt. Er ist dort bereits seit 1984 aktiv. Bender hat sich um alles gekümmert, was mit den Wanderwegen zu tun hat. Er war unter anderem als Gauwegmeister tätig und hat geholfen, einen Leitfaden und ein Schulungskonzept für die Wegewarte zu erstellen. Nur deshalb sind die Wanderwege in der Region heute so gut markiert und gepflegt. Außerdem ist er ein fester Teil der Volkstanzgruppe im Hohenloher Gau, wo er als Tänzer und Fahnenschwinger auftritt.

Auch Andreas Volk aus Osterburken erhielt die Auszeichnung. Er ist Heimathistoriker und Archivdienstleister. Schon während seiner Zeit bei der Gemeindeverwaltung in Kupferzell hat er sich intensiv um das Archiv gekümmert. Heute hilft er Gemeinden in der Region dabei, ihre Archive zu ordnen und nutzbar zu machen. Volk forscht privat über die Geschichte von Kupferzell und hält dazu Vorträge. Er gilt als einer der wichtigsten Experten für die Geschichte im Hohenlohekreis und hilft Menschen bei der Ahnenforschung oder organisiert Ausstellungen. Seine Arbeit kommt vor allem den Gemeinden Kupferzell, Waldenburg, Bretzfeld, Mulfingen, Forchtenberg und Zweiflingen zugute.

Regierungspräsidentin Susanne Bay betonte bei der Verleihung, dass Heimat von Menschen lebe, die Verantwortung übernehmen. Die Geehrten bewahren nicht nur alte Traditionen, sondern machen sie auch für junge Generationen erlebbar und stärken so den Zusammenhalt in der Gesellschaft.

Quelle: Hohenlohekreis – zur Originalmeldung

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