Duisburg: Autofahrer flieht nach Unfall in den Wolfsee
Es war kurz vor Mitternacht am Donnerstag, der 16. Juli. In der Rheintörchenstraße in Duisburg (Nordrhein-Westfalen) wollten Polizisten einen VW Golf anhalten. Doch der 20-jährige Fahrer ignorierte die Zeichen der Beamten und gabInstead Vollgas. Er raste mit hoher Geschwindigkeit in Richtung der Flieder- und Kulturstraße.
Auf der Masurenallee verlor der junge Mann dann die Kontrolle über seinen Wagen. Er krachte gegen zwei Straßenlaternen und schlitterte in einen Bereich mit Parkboxen. Dabei beschädigte er drei geparkte Autos. Nach dem Aufprall stieg der Fahrer aus dem VW aus und rannte zu Fuß weg.
Die Polizei suchte den Mann in der Nacht zum Freitag mit mehreren Streifenwagen und einem Hubschrauber. Kurz darauf meldeten Zeugen eine verdächtige Person am Wolfsee. Der Mann versuchte dort, sich zu verstecken, landete aber im Wasser. Er rief um Hilfe, woraufhin die Polizisten ihn mit einem Seil an Land zogen. Es stellte sich heraus, dass es sich um den Fahrer aus der Rheintörchenstraße handelte.
Bei den weiteren Nachforschungen kam heraus, dass der 20-Jährige gar keinen Führerschein besitzt. Zudem war er mit falschen Nummernschildern unterwegs. Die Polizei hat den Wagen und die Schilder mitgenommen, um zu klären, wem sie eigentlich gehören.
Der junge Mann hatte nach dem Unfall Prellungen und humpelte. Er wollte jedoch nicht vom medizinischen Personal untersucht werden. Nun steht er vor einem Strafverfahren, unter anderem weil er an einem verbotenen Kfz-Rennen teilgenommen haben soll.
Die Ermittlungen dauern an.