Duisburg: 39 neue Zoll-Nachwuchskräfte starten Karriere
Am 1. September haben 39 junge Menschen beim Hauptzollamt Duisburg (Nordrhein-Westfalen) ihren neuen Lebensabschnitt begonnen. In einer feierlichen Vereidigung wurden sie offiziell in den Dienst aufgenommen. Insgesamt starteten deutschlandweit rund 1.800 Nachwuchskräfte zur gleichen Zeit ihre Karriere beim Zoll.
Die Wege in den Beruf sind unterschiedlich. Wer im mittleren Dienst einsteigt, absolviert eine zweijährige Ausbildung. Die Theorie lernen diese Auszubildenden in zolleigenen Bildungszentren in Leipzig, Plessow, Sigmaringen oder Erfurt. Wer im gehobenen Dienst startet, studiert drei Jahre lang und schließt mit einem Bachelor ab. Die Theorie-Phasen finden hier an der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung in Münster oder Rostock statt.
Die Ausbildung ist so aufgebaut, dass sich Theorie und Praxis ständig abwechseln. In den Praxisphasen arbeiten die neuen Kollegen direkt im Ausbildungshauptzollamt, in nahegelegenen Zollämtern oder bei der Zollfahndung.
Nach der Ausbildung stehen den jungen Zöllnerinnen und Zöllnern viele verschiedene Aufgaben offen. Das reicht von der Steuererhebung über die Finanzkontrolle Schwarzarbeit bis hin zur Zollfahndung oder dem Einsatz in einer Spezialeinheit. Der Zoll übernimmt grundsätzlich alle Nachwuchskräfte, die für die Aufgaben geeignet sind.
Wer ebenfalls Interesse an einem sicheren Arbeitsplatz in der Bundesverwaltung hat, kann sich bereits jetzt bewerben. Für den Start am 1. September 2027 läuft die Bewerbungsfrist noch bis zum 15. Oktober 2026. Interessierte können sich beim Hauptzollamt Duisburg oder bei der Generalzolldirektion melden.