Düsseldorfer Feuerwehr hilft bei Waldbränden in Spanien
Am Donnerstagmorgen gegen 5.30 Uhr rückten die Spezialisten für Wald- und Vegetationsbrände der Feuerwehr Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen) aus. Die Einsatzkräfte machen sich auf den Weg nach Nordwestspanien, genauer gesagt in die Provinz Zamora. Zuerst trafen sie sich in Bonn, um von dort aus gemeinsam in einem Konvoi loszufahren.
Der Grund für die Reise ist ein Notruf aus Spanien. Die Behörden dort hatten am Mittwochabend über die Europäische Union um Hilfe gebeten, weil die Lage bei den Waldbränden zu angespannt war. Deutschland reagierte schnell und stellte über das Land Nordrhein-Westfalen ein spezielles Waldbrandmodul zur Verfügung. Düsseldorf ist dabei nicht allein: Auch die Feuerwehren aus Bonn, Leverkusen, Ratingen und Königswinter schicken ihre Leute.
Düsseldorf steuert zwei Fahrzeuge und sechs ehrenamtliche Retter bei. Die Fahrt ist weit, weshalb die Einheit voraussichtlich erst am Samstag in Spanien ankommen wird. Welchen genauen Auftrag die Männer und Frauen dort übernehmen, wird sich erst klären, wenn sie vor Ort sind.
Das Team ist mit solchen Einsätzen vertraut. Seit 2019 ist dieses Modul im europäischen Katastrophenschutz registriert und war bereits viermal im Ausland im Einsatz. So halfen die Kräfte 2021 in Griechenland auf dem Peloponnes und 2022 bei Bränden in der Gegend von Bordeaux. Im Sommer 2025 waren sie ebenfalls schon in Spanien, zudem gab es dieses Jahr bereits einen Einsatz in den Niederlanden. Offiziell zertifiziert wurde die Einheit von der EU im Mai 2023 nach einer Übung in Portugal.
Weitere Angaben zum genauen Einsatzort in der Provinz Zamora liegen bislang nicht vor.