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Düsseldorf: Zöllner kontrollieren Mitarbeiter auf der Rheinkirmes

Bei einer großen Kontrolle auf der Rheinkirmes in Düsseldorf flogen Lohnbetrug und Drogen auf. Mehrere Schausteller stehen nun im Visier der Behörden.

Am 20. Juli 2026 war auf der Rheinkirmes in Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen) einiges los, allerdings nicht nur für die Besucher. Zöllner der Finanzkontrolle Schwarzarbeit und Beamte der Landespolizei zogen gemeinsam über das Festgelände. Ihr Ziel war es, die Arbeitsverhältnisse bei den Schaustellern zu prüfen.

Insgesamt kontrollierten die Beamten 24 Mitarbeiter von elf verschiedenen Schaustellern. Die Zöllner befragten die Arbeiter zu ihren Verträgen und zur Bezahlung. Dabei kamen mehrere Unregelmäßigkeiten ans Licht. In vier Fällen besteht der Verdacht, dass Löhne vorenthalten oder veruntreut wurden. In weiteren vier Fällen sollen die Arbeitgeber den gesetzlichen Mindestlohn nicht gezahlt haben.

Zusätzlich gab es Probleme mit der Bürokratie: In drei Fällen wurden die Mitarbeiter wohl nicht sofort bei der Sozialversicherung angemeldet, wie es eigentlich vorgeschrieben ist.

Neben den Lohnprüfungen gab es auch einen anderen Vorfall. Die Landespolizei entdeckte bei einer Person Betäubungsmittel. Wegen des Drogenbesitzes wurde die Person direkt vor Ort festgenommen.

Nach den Kontrollen ist die Arbeit für die Behörden noch nicht vorbei. Nun folgen umfangreiche Ermittlungen, um genau zu prüfen, wer wie viel Geld unterschlagen hat. Da diese Prüfungen aufwendig sind, wird es einige Zeit dauern, bis die Ergebnisse feststehen. Ob und inwieweit sich die Verantwortlichen strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Hauptzollamt Düsseldorf – zur Originalmeldung

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