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Düsseldorf: Mann mit Waffe aus ICE entfernt

Ein betrunkener Fahrgast sorgte am Montagabend im Düsseldorfer Hauptbahnhof für Aufruhr. Die Bundespolizei musste den Mann mit Gewalt aus dem Zug holen.

Am Montagabend kam es im ICE 620 zu einem heftigen Zwischenfall. Ein 33-jähriger Deutscher belästigte während der Fahrt andere Reisende. Er verhielt sich so aggressiv, dass das Zugpersonal ihn nicht mehr mitfahren lassen wollte.

Gegen 22 Uhr rollte der Zug in den Bahnhof von Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen) ein. Der Mann weigerte sich jedoch, den Wagen freiwillig zu verlassen. Deshalb rief das Personal die Bundespolizei herbei.

Auch gegenüber den Beamten war der Mann extrem unkooperativ. Die Polizisten mussten ihn schließlich aus dem Zug führen. Dabei wehrte er sich massiv und spuckte in Richtung der Beamten. Um die Situation zu beherrschen, brachten die Polizisten den Mann zu Boden und legten ihm Handschellen an.

Danach wurde der Verdächtige auf die Dienststelle gebracht. Auch dort blieb er aggressiv. Bei einer Durchsuchung fanden die Beamten eine gefährliche Waffe bei ihm: einen Schlagring, in den ein Springmesser eingebaut war. Die Polizei nahm das Teil sofort an sich.

Ein Atemalkoholtest zeigte, dass der Mann massiv getrunken hatte. Er hatte einen Wert von 2,47 Promille im Blut. Erst nachdem ein Arzt bestätigt hatte, dass der Mann gewahrsamsfähig ist, wurde er in die Zelle gesteckt. Dort blieb er bis zum nächsten Morgen um 6 Uhr.

Die Bundespolizei hat nun ein Strafverfahren gegen den 33-Jährigen eingeleitet. Er soll sich gegen die Beamten gewehrt haben und gegen das Waffengesetz verstoßen haben. Ob und inwieweit sich der Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin – zur Originalmeldung

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