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Düren: Lieferwagen an Unterführung hängen geblieben

Ein 36-jähriger Fahrer unterschätzte in Düren die Höhe einer Unterführung. Dabei kam es zu einem Unfall, bei dem ein Beifahrer verletzt wurde.

Es war Vormittag in Düren (Nordrhein-Westfalen), als es am 22. Juli gegen 11 Uhr in der Dampfmühlenstraße krachte. Ein 36-jähriger Mann aus Düsseldorf fuhr mit seinem Lieferwagen in Richtung Feldstraße. Er bemerkte wohl zu spät, dass die Bahnunterführung für sein Fahrzeug zu niedrig war. Der Transporter prallte mit voller Wucht gegen die Betonkonstruktion und wurde abrupt gestoppt.

Auf dem Beifahrersitz saß ein 21-jähriger Mann aus Krefeld. Durch den heftigen Aufprall erlitt er leichte Verletzungen. Die Retter brachten ihn zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus.

Nach dem Unfall kam es zu einer überraschenden Entdeckung. Als die Polizisten die Papiere kontrollierten, passte das Gesicht des Fahrers nicht zu dem Foto auf dem Führerschein. Da die Beamten skeptisch waren, nahmen sie den Mann mit auf die Wache in Düren.

Dort kam die Wahrheit ans Licht: Der 36-Jährige hatte den Beamten falsche Personalien genannt. Er benutzte den Führerschein eines Freundes, weil er selbst gar keinen gültigen Schein besitzt. Die Polizei nahm das Dokument daraufhin sicher.

Am Lieferwagen entstand ein Sachschaden von etwa 2.000 Euro. Die Polizei hat Strafverfahren gegen den Fahrer eingeleitet. Ob und inwieweit sich der Mann strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Polizei Düren – zur Originalmeldung

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