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Drogenfund auf A7: 54 Kilo Kath in Koffern

Zöllner entdeckten bei einer Kontrolle auf einem Rastplatz eine große Menge einer berauschenden Pflanze. Der Fahrer wollte die Ware nach Dänemark bringen.

In der Nacht zum 25. Juli 2026 kam es auf dem Rastplatz Brokenlande an der A7 (Schleswig-Holstein) zu einem größeren Drogenfund. Gegen 0:30 Uhr hielten Beamte des Hauptzollamts Kiel einen Pkw mit deutschem Kennzeichen an. Der 25-jährige Fahrer aus Eritrea gab an, dass er von Offenbach (Hessen) nach Dänemark fahren wollte. Auf die Frage der Zöllner behauptete er zuerst, dass er keine verbotenen Waren im Auto habe.

Doch die Beamten schauten genauer nach und durchsuchten den Kofferraum. Dort fanden sie zwei Reisekoffer. Als die Zöllner die Koffer öffneten, kamen frische Blätter der Pflanze Kath zum Vorschein. Damit die Drogen frisch bleiben, waren mehrere Kühlpacks in den Koffern verstaut. Insgesamt wogen die Drogen rund 54 Kilogramm.

Nachdem der Mann belehrt wurde, änderte er seine Aussage. Er gab zu, dass er die Koffer von einem Bekannten in Offenbach bekommen hatte. Sein Auftrag war es, die Ware nach Dänemark zu transportieren. Die Zöllner nahmen die Drogen sofort an sich.

Die Behörden haben das Kath inzwischen vernichtet. So soll verhindert werden, dass die Pflanze doch noch auf den Schwarzmarkt gelangt. Kath ist vor allem in Ostafrika und auf der Arabischen Halbinsel bekannt und wirkt berauschend. In Deutschland ist die Pflanze verboten.

Gegen den 25-jährigen Fahrer wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Das Hauptzollamt Kiel ermittelt nun im Auftrag der Staatsanwaltschaft Kiel weiter. Ob und inwieweit sich der Fahrer strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Hauptzollamt Kiel – zur Originalmeldung

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