Dresden und Königstein: Zwei mutmaßliche IS-Kämpfer festgenommen
In Dresden und Königstein (Sachsen) hat die Polizei zwei Männer aus dem Irak festgenommen. Die Beamten des Terrorismus-Abwehrzentrums griffen am 11. und 13. August 2026 zu. Gegen die beiden Verdächtigen, einen 27-Jährigen und einen 33-Jährigen, lagen Haftbefehle vom Oberlandesgericht Dresden vor.
Die Ermittler werfen den Männern vor, Mitglieder einer terroristischen Vereinigung im Ausland gewesen zu sein. Konkret geht es um den Islamischen Staat. Der eine Mann soll von April 2016 bis Februar 2017, der andere von Februar 2016 bis Mai 2017 in verschiedenen Kampfverbänden aktiv gewesen sein. Für ihre Tätigkeit als Kämpfer sollen beide sogar monatlich Geld bekommen haben.
Parallel zu den Festnahmen durchsuchten die Polizisten die Wohnungen der Männer in Dresden und Königstein. Dabei fanden sie Beweise, die sie mitgenommen haben: Mobiltelefone, einen Laptop und verschiedene Ausweisdokumente.
Nach den Verhaftungen wurden die beiden Männer dem Ermittlungsrichter beim Oberlandesgericht Dresden vorgeführt. Der Richter hat die Haftbefehle bestätigt, sodass die Männer nun in Untersuchungshaft bleiben.
Die Ermittlungen dauern an. Jetzt müssen die Experten die gesicherten Handys und den Laptop auswerten, um weitere Details zu klären. Ob und inwieweit sich die Verdächtigen strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.