Dresden baut mehr sichere Fahrradparkplätze an S-Bahnhöfen
Wer in Dresden (Sachsen) mit dem Rad zum S-Bahnhof fährt, soll sein Fahrrad künftig sicherer abstellen können. In den Stadtteilen Dobritz und Cossebaude werden die Parkmöglichkeiten für Fahrräder ausgebaut. Am Dienstag, den 11. August 2026, wurden die Förderbescheide vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit an die Zweite Bürgermeisterin Eva Jähnigen übergeben.
Am S-Bahnhof Dobritz wird die Anlage Anfang 2027 größer. Es kommen 36 neue Plätze hinzu. Davon sind 24 Plätze in einer gesicherten Sammelschließanlage, wo die Räder abgeschlossen werden können. Die anderen zwölf Plätze werden als überdachte Doppelstockparker gebaut. Die Stadt investiert hier insgesamt rund 126.100 Euro.
Auch am Bahnhof Cossebaude gibt es Zuwachs. Im ersten Quartal 2027 sollen dort 24 abschließbare Plätze in einer Sammelschließanlage entstehen. Auch hier werden Doppelstockparker genutzt, die vor Regen und Diebstahl schützen. Die Kosten für diesen Teil liegen bei rund 102.400 Euro.
Insgesamt fließen rund 228.500 Euro in die beiden Projekte. Den Großteil übernimmt der Bund mit etwa 160.000 Euro. Den Rest teilen sich der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) und die Stadt Dresden mit jeweils etwa 15 Prozent.
Die Stadt möchte damit den Umstieg auf Bus und Bahn attraktiver machen. Besonders Besitzer von teuren E-Bikes haben oft Angst vor Diebstahl oder Vandalismus, wenn sie ihr Rad am Bahnhof stehen lassen. Die neuen Anlagen sollen diese Sorge nehmen und so den Autoverkehr reduzieren.
Zusätzlich gibt es gute Nachrichten für die Königsbrücker Straße. Für die dortigen Radverkehrsanlagen stellt der Bund rund 4,9 Millionen Euro zur Verfügung.
Quelle: Dresden – zur Originalmeldung