Dortmund: Polizei nimmt bei Großkontrolle mehrere Menschen fest
Die Polizei in Dortmund (Nordrhein-Westfalen) hat zwischen dem 14. und 19. August eine große Kontrollaktion gestartet. Unter dem Namen "Fokus" wollten die Beamten die Straßenkriminalität und den Drogenhandel in der Stadt zurückdrängen. Insgesamt kontrollierten sie 319 Menschen und 106 Autos. Fünf Menschen wurden festgenommen.
Schon am ersten Tag, dem 14. August, gab es einen Erfolg. In der Nähe der Polizeiwache Nord fanden die Beamten einen Mann, gegen den ein Haftbefehl vorlag. Er wurde sofort festgenommen.
Am nächsten Tag, dem 15. August, konzentrierten sich die Streifen auf den Stadtgarten und den Schwanenwall. Im Stadtgarten kontrollierten die Polizisten eine Gruppe von sechs Leuten. Dabei fanden sie Drogen. Die Beamten zeigten die Menschen nun wegen Drogenbesitzes und des Verdachts auf Handel an. Am Schwanenwall beobachteten die Polizisten, wie vermutlich Drogen verkauft wurden. Bei der Kontrolle kamen zwei Messer und Betäubungsmittel zum Vorschein. Zudem nahm die Polizei Bargeld sicher. Gegen einen Mann beantragten die Beamten ein Messertrageverbot.
Am 17. August stoppten die Beamten in der Straße Kuckelke ein verdächtiges Auto mit zwei Männern. Beide gaben zuerst falsche Namen an. Als die Polizei die Daten überprüfte, sprang der Beifahrer aus dem Wagen und rannte weg. Die Polizisten nahmen die Verfolgung auf und konnten ihn kurz darauf stellen. Bei ihm fanden sie einen hohen dreistelligen Geldbetrag, den er nicht erklären konnte. Das Geld wurde sichergestellt. Der Fahrer hatte keinen gültigen Führerschein und Drogen bei sich.
Am 18. August hielten die Beamten auf der Bornstraße ein Auto an. Im Wagen saßen drei serbische Staatsangehörige im Alter zwischen 22 und 50 Jahren. Die Männer konnten keinen gültigen Aufenthaltstitel für Deutschland vorzeigen. Zudem gab es Hinweise, dass sie illegal im Handwerk gearbeitet hatten. Die drei Männer wurden vorläufig festgenommen.
Am letzten Tag der Aktion, dem 19. August, kontrollierte die Polizei eine Person, die eigentlich ein Messertrageverbot hatte. Trotzdem führte der Mann ein Messer mit sich, das die Beamten sofort beschlagnahmten.
Zusätzlich waren die Streifen an verschiedenen Orten wie der Evinger Straße, dem Huckarder Markt, dem Park der Generationen und der Speckestraße unterwegs. Dort führten sie zwölf Kontrollen durch und sprachen mit Bürgern vor Ort.
Ob und inwieweit sich die Verdächtigen strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Die Ermittlungen dauern an. Es gilt die Unschuldsvermutung.