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Dortmund: Polizei jagt Vapes und Drogen bei Jugendlichen

In mehreren Stadtteilen von Dortmund und Lünen führte die Polizei einen großen Einsatz gegen Jugendkriminalität durch. Dabei wurden Drogen, verbotene E-Zigaretten und sogar ein Schlagring gefunden.

Am Dienstag, den 25. August, war die Polizei in Dortmund (Nordrhein-Westfalen) ab 17 Uhr verstärkt auf den Straßen unterwegs. Die Beamten wollten gezielt gegen Jugendkriminalität vorgehen. Dabei suchten sie vor allem die Stadtteile Aplerbeck, Körne und Asseln sowie den Bereich Lünen ab. Die Polizisten waren sowohl in Uniform als auch in Zivil unterwegs, um an bekannten Treffpunkten präsent zu sein.

In Aplerbeck kontrollierten die Beamten Jugendliche auf E-Scootern. Bei den Kontrollen fanden sie verbotene E-Zigaretten, sogenannte Vapes, und Zubehör für den Konsum von THC. Die Polizei schrieb entsprechende Anzeigen. Zudem gab es einen Verdacht gegen einen Kiosk, der diese Vapes verkauft haben könnte. Die Polizei hat den Vorfall an die Gewerbeaufsicht gemeldet.

Im Stadtteil Schüren trafen die Polizisten auf einen Jugendlichen. Er hatte nicht nur Vapes dabei, sondern auch einen Schlagring. Die Beamten nahmen den Schlagring an sich und schrieben eine Anzeige. Die E-Zigaretten wurden weggeworfen, nachdem die Polizei mit den Eltern gesprochen hatte.

Ebenfalls in Aplerbeck stoppten die Kräfte einen Autofahrer, der bereits polizeibekannt ist. Ein erster Drogen-Test verlief positiv auf Cannabis. Deshalb wurde der Fahrer zur Blutentnahme gebracht und bekam eine Anzeige.

Am Hauptbahnhof in Lünen kontrollierten die Beamten eine Gruppe von rund elf Jugendlichen. Insgesamt wurden bei dem Einsatz 83 Menschen und 30 Fahrzeuge überprüft.

Neben den Kontrollen suchten die Polizisten das Gespräch mit den Menschen vor Ort. In etwa einem Dutzend Gesprächen mit Bürgern ging es um Probleme und Hinweise aus der Nachbarschaft. Auch mit den Jugendlichen und deren Eltern versuchten die Beamten, klärende Gespräche zu führen.

Ob und inwieweit sich die kontrollierten Menschen strafbar gemacht haben, klärt nun die zuständige Behörde. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Polizei Dortmund – zur Originalmeldung

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