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Dortmund: Mann mit Messer aus ICE entfernt

Ein 32-Jähriger sorgte in einem ICE für Aufregung. Am Dortmunder Hauptbahnhof mussten Beamte den Mann mit Gewalt aus dem Zug holen.

Es war der 22. Juli, kurz vor halb fünf Uhr nachmittags. Ein 32-jähriger Mann aus Bochum reiste im ICE 108. Schon während der Fahrt verhielt er sich aggressiv, sodass das Zugpersonal schließlich eingriff. Als der Zug am Hauptbahnhof in Dortmund (Nordrhein-Westfalen) hielt, wurde der Mann aus dem Wagen gewiesen und durfte die Weiterfahrt nicht antreten.

Die Bundespolizei rückte aus, doch der Iraner zeigte sich auch gegenüber den Beamten unkooperativ und aggressiv. Als die Polizisten ihn aus dem Zug führen wollten, wehrte er sich körperlich. Die Beamten mussten ihn deshalb zu Boden bringen und in Handschellen legen.

Bei einer Durchsuchung machten die Uniformierten dann einen gefährlichen Fund: In der Jackentasche des Mannes steckte ein Messer, das er sofort hätte benutzen können. Die Polizei nahm die Waffe an sich.

Auf der Dienststelle wurde die Identität des Mannes festgestellt. Er wollte sich jedoch nicht zu den Vorfällen äußern. Nachdem die Beamten alles Notwendige erledigt hatten, bekam der Mann einen Platzverweis für den Bahnhof und durfte wieder gehen.

Die Bundespolizei ermittelt nun wegen Widerstands gegen Beamte und wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz. Ob und inwieweit sich der Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin – zur Originalmeldung

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