Dortmund: Mann greift Bundespolizei am Hauptbahnhof an
Es geschah kurz vor Mitternacht in der Nacht vom 25. auf den 26. August. Mitarbeiter eines Schnellrestaurants am Hauptbahnhof in Dortmund (Nordrhein-Westfalen) riefen die Bundespolizei. Ein 47-jähriger Mann aus Litauen wollte den Laden nämlich nicht verlassen.
Die Polizisten forderten den Mann auf, zu gehen. Er ignorierte die Beamten jedoch komplett. Selbst als die Uniformierten ihm mit Zwang drohten, rührte er sich nicht vom Fleck. Schließlich griffen die Beamten ein und führten den Mann an den Armen aus dem Restaurant hinaus.
Danach ging es weiter zur Bundespolizeiwache, um die Identität des Mannes festzustellen. Dort eskalierte die Situation. Der Mann, der keine eigene Wohnung hat, beschimpfte die Polizisten und drohte ihnen. Dann kündigte er an, die Beamten anzugreifen, und schlug tatsächlich auf einen Polizisten ein.
Der Beamte konnte den Schlag abwehren. Er brachte den Angreifer zu Boden und legte ihm Handfesseln an. Damit die Situation nicht weiter ausartet, brachten die Polizisten den Mann in das zentrale Polizeigewahrsam in Dortmund.
Jetzt muss der 47-Jährige mit mehreren Anklagen rechnen. Es geht um Hausfriedensbruch, Beleidigung und Bedrohung. Zudem wird er wegen Körperverletzung sowie wegen des Angriffs und Widerstands gegen die Beamten zur Verantwortung gezogen.
Ob und inwieweit sich der Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Quelle: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin – zur Originalmeldung