Dormagen: Tankmotorschiff auf dem Rhein festgefahren
Es war Sonntagmorgen, kurz vor sieben Uhr, als es auf dem Rhein passierte. Ein Tankmotorschiff befand sich auf Rheinkilometer 710,5 in der Höhe des Hafens bei Dormagen (Kreis Neuss, Nordrhein-Westfalen).
Der Schiffsführer wollte sein Schiff über die linke Seite, die Backbordseite, zu Tal drehen. Doch bei diesem Manöver ging etwas schief und der Bug des Schiffes fuhr sich fest. Das große Schiff bewegte sich keinen Zentimeter mehr.
Damit das Schiff wieder frei kam, musste ein Turnversuch gestartet werden. In dieser Zeit wurde die Schifffahrt komplett gesperrt. Das führte für etwa 15 Minuten zu Behinderungen auf dem Fluss, bevor das Schiff wieder frei war.
Beamte der Wasserschutzpolizeiwache Köln waren vor Ort und nahmen den Unfall auf. Die Polizei prüft nun die genauen Umstände des Vorfalls.
Die Ermittlungen dauern an. Ob und inwieweit sich der Schiffsführer strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.