Donauwörth: Freibad Schellenberg beendet Saison mit Modellbooten
Am Sonntag, den 13. September, ist für die Badegäste in Donauwörth (Landkreis Donau-Ries, Bayern) auf dem Schellenberg erst einmal Schluss. Bis mittags um 12 Uhr können die Besucher noch ihre letzten Bahnen ziehen oder die Rutschen nutzen. Danach gehört das große Schwimmerbecken nicht mehr den Menschen, sondern den Maschinen: Die IG Schiffsmodellbaufreunde Donauwörth lassen ihre Modellboote im Wasser kreuzen. Der Eintritt ist an diesem letzten Tag kostenlos, sodass jeder zuschauen kann.
Die Stadt blickt auf einen extrem erfolgreichen Sommer zurück. Das Wetter spielte mit, und die Besucherzahlen waren riesig. Insgesamt kamen mehr als 150.000 Menschen ins Bad. Das ist eine Rekordmarke, die in den letzten 26 Jahren erst dreimal erreicht wurde. Ein besonderer Moment war der Besuch von Jürgen Miehle und seinem Sohn Lennox Anfang August. Die beiden waren die 100.000sten Gäste der Saison. Da der Oberbürgermeister im Urlaub war, überreichte Bürgermeister Jonathan Schädle ihnen als Belohnung eine Saisonkarte für 2027 und einen Gutschein für den Kiosk.
Auch neben dem normalen Baden passierte viel. Am 20. Juni gab es ein Wassersportfestival, bei dem die Leute Tauchen, SUP-Fahren oder Beachvolleyball ausprobieren konnten. Zudem fanden am 4. und 5. Juli die Bezirksjahrgangsmeisterschaften im Schwimmen statt, bei denen junge Talente aus ganz Schwaben gegeneinander antraten.
Wer nun nicht ganz auf das Schwimmen verzichten will, muss nicht lange warten. Im Oktober öffnet das Stadtbad am Mangoldfelsen wieder. Wann genau die Türen dort geöffnet werden, gibt die Stadt noch bekannt.
Quelle: Donauwörth – zur Originalmeldung